Clubtour Fränk. Schweiz & Hochzeit Lisa & Alfi

03.06.2015 bis 07.06.2015 -Clubtour und Hochzeit von Lisa und Alfi in Waischenfeld

Die diesjährige Clubtour ging in die Fränkische Schweiz. Da ließen es sich Lisa und Alfi nicht nehmen, dieses als Anlass zu nehmen, dort zu heiraten. Da die fränkische Schweiz so herrlich gelegen ist, so dass man dort tolle Strecken fahren kann, kamen einige Ollis bereits schon am Sonntag angereist. Die ersten Tage verbrachten wir dann auf eigene Faust. Auf dem Zeltplatz „Waldesruh“ konnten wir uns herrlich ausbreiten und die Tage genießen. Am Montag waren Klaus und ich mit Lisa und Alfi zum Standesbeamten gefahren, um noch einige Formalitäten abzuklären. Im Trauzimmer konnten die zwei schon Probesitzen und Probeküssen – was auf Anhieb klappte. Bereits am Dienstag bauten wir mit alle man zwei Pavillons auf, um vor Regen (der nicht kam) und Sonne geschützt zu sein.

Am Mittwoch reisten den die letzten Ollis Triker und Freunde an. Einige waren am Platz geblieben und hatten eine Kranz gebunden und Rosen gebastelt, um den Qek von Lisa und Alfi zu schmücken. Nachdem alle ihr Lager aufgebaut hatten, wurden frisch gegrillte Hähnchen von Ralf und seinem Bruder gereicht. Zudem konnte man sich am leckeren Leberkäs auslassen. Am Lagerfeuer wurde an diesem ersten offiziellen Abend schöne Stunden verbracht. Es war für uns nicht immer leicht, die Fässer anzustechen. Doch es lag nicht an den Preußen – nein. Auch Jürgen, der sehr viel Erfahrung damit hat, hat das ein oder andere Fass hoch gehen lassen. Also lag es nicht an uns, sondern an den Fässern.

Donnerstag um 11 Uhr ging es dann los. Jürgen und Eri – die Zeltplatzbesitzer – hatten eine sehr schöne Ausfahrt für uns geplant. Bei Sonnenschein fuhren wird durch die herrliche Landschaft des Frankenlandes. Zwischendurch wurde immer wieder ein Stopp gemacht, wo man die schöne Aussicht oder Sehenswürdigkeiten genießen konnten. Die Ortschaften waren alle sehr schön mit Fähnchen etc. geschmückt, da an diesem Tag heiliger Feiertag in Bayern war – Fronleichnam. An dem See in Pottenstein machten wir Stopp und unser lieber Holzfäller Bernd hatte wohl sehr großen Hunger und bestellte zwei Hamburg XXXXXL. Da er sie doch nicht vor Ort vertilgen konnte, weil sie doch größer waren, als er dachte, ließ er sich einen einpacken. Zurück am Zeltplatz wurde abends ein typisches fränkisches Essen serviert: Schäufele mit Sauerkraut und von uns Frauen selbst gemachte Klöße. Eine Köstlichkeit. Dieser Abend stand unter dem Motto „Junggesellen- und Junggesellinnen-Abschied“. Lisa und Alfi ließen es sich nicht nehmen, uns mit leckerem Bier und Kurzen zu verwöhnen. Sie bekamen von uns auch noch ein Paket mit „wichtigen Utensilien“ geschenkt. Es wurden noch Spielchen gemacht und Alleinunterhalter Herbert spielte Musik, wo wir mitsingen konnten. Natürlich durfte nicht die Trikerhymne „Sierra“ fehlen. An diesem Abend sollte es nicht so spät werden, da wir ja für den Freitag – für die Hochzeit – fit sein wollten.

Dann war der Freitagmorgen da. Das Brauttrike wurde geschmückt; Lisa, Alfi und die Trauzeugen Bianca und Rolf schmissen sich in ihr bayerisches Outfit und dann ging es los zum 7 km entfernten Standesamt in die Burg Waischenfeld. Lisa und Alfi wurden getrennt mit den Trikes zum Standesamt gefahren.

Das Wetter war einfach genial: blauer Himmel, Sonne pur …. eigentlich schon zu warm. Die Trauung vollzog der Standesbeamte Heiko sehr harmonisch. Das Ja-Wort der beiden kam sehr überzeugend und der Kuss auch. In der Burg Waischenfeld ist es üblich, dass man sich im Trauzimmer an der Wand mit einem Herz „verewigt“. Lisa und Alfi wählten den Platz neben dem Herz von Eri und Jürgen aus. Als das frisch vermählte Paar das Standesamt verließ, durften sie durch den Rosen-Spalier hindurch laufen. Am Ende angekommen erwartete sie eine Überraschung: Der Kegelclub hatte sich früh morgens ins Auto gesetzt und war rund 400 km nach Waischenfeld gefahren, um den beiden zur Hochzeit zu gratulieren und sie durch ein „Herz“ steigen zu lassen. Die Überraschung war ihnen gelungen. Nachdem alle gratuliert hatten und Lisa und Alfi noch kegeln durften, fuhren wir durch die herrliche Gegend der fränkischen Schweiz zu besonderen Orten, wo Hochzeitsfotos gemacht werden konnten. Mittags am Zeltplatz „Waldesruh“ angekommen, erwarteten uns Jürgen und Eri mit einem Sektempfang. Sie hatten alles herrlich und liebevoll vorbereitet und geschmückt, so dass wir es uns richtig gut gehen lassen konnten. Jürgen verwöhnte uns mittags mit frisch gegrillten Würsten und Eri mit kalten Getränken.

Am Nachmittag kam dann die nächste Überraschung: der ortsansässige Pfarrer kam zum Zeltplatz und nahm eine Fahrzeugsegnung vor. Und auch das Brautpaar wurde gesegnet. Die Zeremonie war sehr rührend und man sah den beiden die Freude in ihren Gesichtern an. Der Pfarrer ließ es sich nicht nehmen, auf einem Trike Probe zu sitzen. Danach wurde zu Kaffee und Kuchen geladen. Natürlich durfte eine Hochzeitstorte nicht fehlen. Es wurden auch fränkische Spezialitäten wie z.B. Küchle und Urrädle gereicht. Ein typisch fränkischer Brauch ist, dass das Brautpaar eine Brezel auseinander reißen muss. Und wer das größere Stück in den Händen hält, hat in Zukunft die Hosen an. In diesem Fall hatte Lisa das Glück.

In der Einladung hatten Lisa und Alfi den Wunsch geäußert, dass abends ein bayerisches Outfit gewünscht sei. Diesen Wunsch haben ihnen fast alle Gäste erfüllt. Da der Zeltplatz mitten im Wald auf einem Berg liegt, passte das Outfit hervorragend zu der Party. Zum Abendessen gab es ein Spanferkel, welches vor Verzehr präsentiert wurde. Wir ließen es uns schmecken und freuten uns auf den Absacker. Abends spielten drei Musiker on plac und machten Stimmung ohne Ende. Es wurden noch eine fränkische Bräuche vollzogen, wie z. B. Baumstamm durchsägen. Präsente wurden überreicht und wir ließen Luftballons mit Postkarten mit dem Absender des Brautpaars in den Himmel steigen. Natürlich wurde das „Brautstraußwerfen“ nicht vergessen. Und wer hat ihn gefangen???? Die Rita – welch ein Zufall!!! Um Alfi und Lisa noch eine weitere Freude zu machen, stellten wir uns alle auf und sagen für sie das „Bewegungs-Lied“. Wir sangen, schunkelten, tanzen gemeinsam bis in die frühen Morgenstunden.

Ich bin davon überzeugt, dass Lisa und Alfi diesen Tag nicht so schnell vergessen werden (und wir natürlich auch nicht), da einfach alles passte und es ein rundum gelungenes Fest war.

Am Samstag war die Stimmung immer noch gut. Es wurde zwar gemunkelt, dass es Unwetter geben sollte – aber nicht bei uns auf dem Zeltplatz. Somit konnte am Samstagmittag eine weitere Ausfahrt mit Jürgen und Hilde stattfinden. Es ging wieder durch die wunderschöne Landschaft zu einem Segelflugplatz. Und bei keiner Ausfahrt wurde vergessen, dass wir uns immer begegnen. Das hatte Daniel Jürgen und Hilde mitgeteilt – und die haben es nicht vergessen. Im Anschluss daran hatten Eri und Jürgen noch eine Burgbesichtigung auf der Burg Rabeneck organisiert, wo uns der Burgherr persönlich durch die Gemäuer führte. Zurück am Zeltplatz hatten Jürgen und Eri eine deftige Brotzeit vorbereitet, die uns allen sehr gemundet hat. Präsi Rolf bedankte sich bei Eri und Jürgen für die super gute Unterstützung und Beköstigung bei ihnen auf dem Zeltplatz. An diesem letzten Abend wurde noch am Lagerfeuer gesungen, gelacht und getratscht.

Sonntagmorgen war es dann schon wieder so weit. Es wurde alles wieder eingepackt und die Heimreise wurde angetreten. Einige hatten Glück und kamen gut und schnell nach Hause, andere mussten leider längere Zeit im Stau stehen. Doch das Gute war, dass das Wetter sich hielt und alle trocken zu Hause angekommen sind.

Die Clubtour-Woche (für einige) bzw. die Clubtour-Tage in der fränkischen Schweiz auf dem Zeltplatz „Waldesruh“ von Eri und Jürgen haben wir alle genossen und der ein oder andere machte schon die Andeutung, nicht das letzte Mal dort gewesen zu sein. Das ist doch ein gutes Zeichen.

Was gar nicht auf der Tour erwähnt wurde ist, dass Alfi 10 Liter Bier und Ulli und Klaus jeweils 30 Liter Bier gespendet haben. Dafür sagen wir DANKE.

Auf diesem Wege wünschen wir Lisa und Alfi nochmals alles Gute und sagen Eri und Jürgen vom Zeltplatz „Waldesruh“ (und ihren Helfern vor Ort) ein dickes DANKE SCHÖN für die schöne Zeit bei ihnen und die tatkräftige Unterstützung.

Es grüßt eure Pressetante
Beate

Fotos: Beate, Maria, Ralf

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