TT Pommern-Triker auf Usedom vom 10.-15.07.12

Nachdem Silvia, Uwe, Klaus und ich 2 Tage Berlin ungesichert gemacht haben, sind wir am Dienstag trocken auf der Insel Usedom angekommen. Dort haben wir es uns auf dem sehr schön gelegenen Gelände gemütlich gemacht. Nachmittags sind wir nach Polen rübergefahren, um dort günstig einzukaufen. Abends kamen die Triker-Freunde Sylvia und Heiko aus dem benachbarten Anklam zum Grillen vorbei. Uwe hatte dafür gesorgt, dass keine Fleischreste übrig blieben.

Ich wurde sofort genötigt, endlich Trike fahren zu üben. Aber ich brauchte gar keine Fahrstunden mehr, denn ich konnte sofort triken. Somit durfte/musste ich morgens immer mit dem Trike Brötchen holen fahren (nur bei schönem Wetter!) und auch kleinere Touren fuhr ich problemlos. Silvia und Uwe reparierten zwischendurch notdürftig ihr Vorzelt und auch bei uns am Trike wurde von Uwe Schrauben angebracht, die während der Hinfahrt der Pest entgegen kamen.

Mittwoch sind wir vier über die Insel gecruist bis nach Zinnowitz, waren am Strand, gingen etwas auf der Promenade shoppen und cruisten dann weiter nach Anklam. Wir hatten super viel Glück mit dem Wetter. Die Wettervorhersage war nicht so gut, aber die Schwalben flogen hoch (d.h. laut Alfi: Wenn die Schwalben tief fliegen, gibt es Regen - fliegen sie hoch, ist Sonne angesagt). Am Abend – nach unserem leckeren Spaghetti-Essen - gesellten sich Manni und Traudel zu uns. Unsere Freunde aus Radebeul Marci und Olli überraschten uns mit ihrem Besuch. Es wurde ein geselliger Abend in kleiner Runde. Wir hatten aber immer ein Problem: Wir wussten nie wo volles Bier war!!!

Donnerstagmorgen schien zum Frühstück die Sonne pur. Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg nach Heringsdorf. Jedoch entschieden wir uns für das Technik- und Zweiradmuseum in Dargen, da der Himmel immer mehr von dunklen Wolken bedeckt wurde. Doch wieder war das Glück auf unserer Seite. Das angekündigte schlechte Wetter blieb aus. Wir bekamen keinen Tropfen Regen ab.

Im Laufe des Tages fuhren immer mehr Trikes und Qeks auf dem Platz vor. Mit den Trike-Freunden von Sylvia und Heiko genossen wir das leckere selbst gekochte Abendessen – Stampfkartoffeln mit Rotkohl und Bratwurst. Hmmmm. Lecker. Und auch Uwe bekamen wir wieder mal satt. Und danach ging abends die Party im Zelt los. Die Stimmung war gut, es wurde getanzt nach der Musik vom DJ und viel gelacht; sogar zum Trikottausch zwischen dem Polen Andrew und Klaus kam es.

Am Freitagmorgen fand die erste Ausfahrt statt, an der einige Triker – u.a. auch Uwe – teilnahmen. Die Ausfahrt nach Wollin mit Speedbootfahren und Stadtrundfahrt dauerte bis zum späten Nachmittag und leider kamen die Triker durchnässt zum Platz zurück. Andere jedoch blieben tagsüber auf dem Platz – so wie Silvia, die einen Tag der „inneren Einkehr“ machte - und wieder andere genossen vormittags noch ein Sonnenbad und erholten sich von der vergangenen Nacht. Klaus und ich - fuhren auf eigene Faust los zum Polenmarkt und cruisten über die schöne Insel. Abends war dann wieder Party im Zelt angesagt und man konnte sich am Lagerfeuer sehr gut aufwärmen, aber auch beim Tanzen und Feiern.

Der Samstag war sehr behangen mit Wolken und es war den ganzen Tag am regnen. Mittags fand ein Triker-Gottesdienst im Zelt und im Anschluss daran eine Ausfahrt statt, an der rund 40 Trikes teilnahmen. Zur Vorsicht zogen wir die Regencombis an, aber wir hatten Glück und bekamen nur etwas Regen ab. Die Ausfahrt ging durch die Stadt Usedom und zur Hubbrücke Karnin, wo es leckere Fischbrötchen gab. (Einige parkten sehr komisch ihr Trike!) Danach ging es wieder zurück durchs Zentrum zum Platz, wo Kaffee und Kuchen bereit standen. Klaus und Uwe versuchten sich am „Hau den Lukas“, aber hatten keine Chance. Abends waren wir alle sehr geschafft und wollten eigentlich einen Kniffelabend machen, da wir nicht TV schauen konnten, weil Silvia die Fernbedienung zu Hause liegen lassen hat (daher der Name FERN-Bedienung *smile). Doch Uwe überlegte es sich anders und ging zum Zelt, wo erst eine Live-Band spielte; aber wir gingen früh schlafen, so dass wir am anderen Tag wieder fit waren.

Am Sonntagmorgen strahlte die Sonne wieder und wir entschlossen uns noch einen Tag auf Usedom zu verweilen. Mit Koch Uli und Pole Bernhard fuhren wir zu den Seebädern Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin – dort fand das 19. Seebrückenfest statt. Nachdem wir dort alles erkundet hatten, machten wir eine „Discounter-Rundfahrt“ - wir fuhren zuerst zum Einkaufen zum Sky-Markt in Ahlbeck, dann zum Fischhändler in Rankwitz, dann zu Netto-Markt in Usedom …. *smile. Nachdem wir alle Zutaten zusammen hatten, kochte Ulli abends für uns ein leckeres Fisch-Menü und danach ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Auf der Insel Usedom hatten wir wirklich alles: viel Wind und viel Sonne, wenig Regen, schöne Regenbogen und Sonnenuntergänge …. es war einfach schön dort!!!

Am Montagmorgen machten wir uns bei Sonnenschein – nachdem wir Uwe und Silvia zum 19. Hochzeitstag gratuliert hatten - auf den Weg zum Triketreffen nach Bollbrügge. Wir sind gespannt, was uns da so alles erwartet. Aber ihr wisst ja: Ich werde es euch berichten.

Liebe Grüße eure Pressetante
Beate
Übrigens: So leckere Waffeln wie Bianca uns beim Schwalm-Eder-Treffen gebacken hat, haben wir auf Usedom nicht gefunden. Und Moni: die "Schwarze Hose", die Fr@nky trägt, heißt auch auf Usedom "Schwarze Hose".

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