TT Bollbrügge a. d. Rundscheune vom 16.-22.07.12

Am Montagmittag sind wir vier von Usedom fast trocken in Bollbrügge angekommen. Auf den letzten 20 km kam ein kurzer heftiger Regenschauer, welcher Uwe und Silvia etwas nass machte. Auf dem Hof Bollbrügge waren noch nicht viele Triker angekommen, außer die Lessys und Anti-Lessys. Wir gesellten uns zu ihnen am Gästeteich. Abends saßen wir unterm Vorzelt, da es etwas viel regnete; aber dadurch ließen wir uns die Stimmung nicht vermiesen. Es war nur ein Schäuerchen nach dem anderen.

Der Dienstagmorgen sah schon wieder viel besser aus – Sonne und Wind. Uwe jedoch musste seine Matratze trocken legen, da der Nachtregen wohl irgendwie durchs Fenster geplätschert hatte. Und er konnte es nicht sein lassen sein Trike zu waschen. Nachdem alles wieder getrocknet war, machten wir uns auf den Weg zur Insel Fehmarn. Dort war es ziemlich windig, aber der Regen blieb aus, so dass wir einen schönen sonnigen Tag in der Stadt Burg hatten. Auf dem Rückweg fuhren wir zum Rewaco-Händler Dieter in Lensahn. Dort wurde gefachsimpelt und nett Kaffee getrunken. Nach unserer Rückkehr machten wir keinen Stuhlkreis, sondern einen Stehkreis in kleiner Runde mit Julischka und den Lessys und Anti-Lessys *smile. Elke hatte immer wieder Erlebnisse mit den Nacktschnecken, die auf der Wiese in Massen rumkrabbelten. Wir hatten einen netten Abend mit Oma und Opa – dem sog. Ältestenrat Conny und Klaus (Parkplatz nur für Betriebsangehörige).

Am nächsten Tag cruisten wir vier bei Sonnenschein nach Heiligenhafen und sahen uns die neue Seebrücke an, auf der es einige Sehenswürdigkeiten bzw. Spielgeräte für Kinder (und auch für unseren kleinen Uwe und kleine Silvia) gab. Im Anschluss daran gingen wir in die City zum Heiligenhafenfest. Da wir wussten, dass Lisa und Alfi sich morgens auf den Weg zu uns gemacht hatten, fuhren wir nicht allzu spät nach Hause. Und das war auch gut so.

Gegen 15 Uhr trudelten die zwei bei uns ein. Kaum waren sie da, ging das schlechte Wetter los. Wir warteten und warteten, aber der Regen wurde nicht weniger. Im Vorzelt machten wir es uns gemütlich und Uwe machte für uns „Kinderbelustigung“ aus dem Qek mit seinem Tiger. Als Lisa und Alfi ihren Qek und ihr Vorzelt dann endlich aufgebaut hatten, hörte es auf zu regnen. In der Grillhütte machten wir uns einen schönen Abend. Uwe wurde von Conny mit einem Schild „geehrt“ und unsere Lisa zeigte sich sehr spendabel und lud uns zum Grillen ein. Wir ließen es uns auch nicht nehmen, sie zu beschenken. Am Abend lernte man wieder neue Triker kennen und hatte gemeinsam viel Spaß. Später kamen Dirk und Karin einen Tag eher als geplant angereist. Auch sie hatten keine Sonne mitgebracht.

Der Donnerstag begann leider wieder sehr feucht, so dass wir Frauen endlich dazu kamen, unser Sektfrühstück mit Erdbeeren zu genießen. Aber am Mittag kam die Sonne heraus und wir genossen ein Sonnenbad – z.T. unterm Sonnenschirm - und Uwe machte am Tisch ein Nickerchen.

Klaus und ich räumten Vormittag unseren Stellplatz im strömenden Regen, weil der Präsi Rolf sich für mittags angekündigt hatte! Eigentlich (oder uneigentlich) wollten Dirk und Karin auf unserem Platz, aber sie hatten Respekt vorm Präsi und ließen ihm den Vortritt! Als Rolf dann endlich angekommen war, musste er sich erst einmal mit einer Flasche Flens von der Fahrt erholen, bevor ihm alle halfen, sein Domizil auf den von uns geschmückten Platz aufzubauen. Auch Diana und Otto kamen mit Auto und Trike nach Bollbrügge gereist.

Am Abend fand für die bereits angereisten Triker ein netter Abend in der Grillhütte mit leckerem Essen und günstigen Getränken bei schöner Musik statt. Es war ein sehr lustiger Abend und es ging hoch her: Es wurde gelacht, getanzt, geschunkelt … der eine verlor sein Gleichgewicht, die andere ihre Jacke und Handy …. doch es ist alles heil geblieben und wieder aufgetaucht, so dass wir immer noch drüber lachen können und schöne Erinnerung an den Abend haben.

Auf dem Hof Bollbrügge wurden Zufahrten für die Triker gesperrt bzw. geschaffen (man beachte dir Rechtschreibung … oder ist es eine Fremdsprache?!?!?). Wegen der Regenmassen war die Zufahrt für die Trikes und Qeks nicht besonders angenehm. Auf dem Hof wurde bis zum letzten Tag alles für das Trike-Treffen vorbereitet. Aber aufgrund der schlechten Wetteraussichten, waren bis Freitagvormittag noch nicht so viele Triker angereist.

Freitagmorgen frühstückten wir dann alles gemeinsam im Vorzelt. Klaus und ich mussten uns leider morgens schon auf dem Heimweg machen. Daher weiß ich nicht, was noch alles so von Freitag bis Sonntag geschehen ist. Alle haben dem Präsi Rolf gesagt, dass er meinen Bericht für dieses Wochenende zu Ende führen müsse. Mal schauen, ob er dieses macht?!?!?

Und siehe da: Rolf hat einen Bericht geschrieben, äh, schreiben lassen, äh, ich sag mal, er hat ins Telefon gesprochen und mir einiges verraten, was so am Wochenende passiert ist. Das werde ich jetzt mal in ein paar Sätzen zusammenfassen! (Rolf: drei kurze Sätze reichen nicht aus!)

Nach unserer Abfahrt sind die Ollis Triker nach Grömitz gefahren und haben auf der Promenade Kaffee getrunken und Kuchen mit Sahne gegessen. Jedoch war die Sahne wohl nicht so, wie sie es erwartet hatten und somit ließen sie die Kellnerin „stramm stehen“. Es war keine frische Sahne, sondern Sahne aus der Spühflasche. Freitagsabend haben alle in der Rundscheune herrlich gefeiert. Jedoch war kein Kümmerling mehr vorrätig, da wir den Vorrat am Donnerstagabend schon leer getrunken hatten. Gina von den Hummels Trikern hatte extra für Rolf aus ihrem Zimmer Jägermeister geholt, so dass der Abend für Rolf gerettet war. Und es wurde dafür gesorgt, dass für Samstag wieder Kümmerling zur Verfügung stand.

Am Samstagmorgen wurde bei Sonnenschein gefrühstückt und dann starteten die Ollis Triker zum Weissenhäuser Strand. Unterwegs war es trocken und es gab nur vereinzelt mal ein, zwei Tropfen Regen. Aber der Wettergott meinte es gut. Vor Ort hatten gab es wieder Kaffee und Eis, doch das ist Rolf und Lisa wohl nicht so gut bekommen. Im Anschluss daran fuhren sie nach Süssau. Das ist der Campingplatz, wo Diana und Otto früher öfters waren. Dort konnte endlich warm geduscht werden! Nach der Rückkehr auf dem Platz in Bollbrügge hatte Rolf trockenes Brot gegessen und ist anschliessend vor seinem Klappi eingeschlafen – und das mitten am Nachmittag *smile.

Am Spätnachmittag war von den Bollbrügger Triker-Freunden eine Bootstour auf der Ostsee geplant. Es nahmen gut 30 Personen daran teil. Alle stürmten nach vorne aufs Schiff nach dem Motto „Titanic“. Der Wellengang war wohl sehr stark, es war ziemlich stürmisch und das Boot stand quer zur See. Dadurch fing der Kutter heftig an zu schaukeln, etliche Passagiere wurden dadurch nass und drei Personen verletzten sich leider. Auch Diana verletzte sich am Knie und schlug sich ihr Kinn auf, jedoch konnte Karin sie fachmännisch „verarzten“, so dass die Wunde gut versorgt wurde. Nach der Rückkehr war noch Party in der Rundscheune angesagt, jedoch war der Dampf raus und alle gingen früh schlafen.

Der Sonntagmorgen fing mit einem Frühstück im Haupthaus an. Um 7 Uhr war bereits „Leergutentnahme“ am Platz , denn Silva und Uwe wollten ihr Vorzelt leer räumen und da Karin und Dirk bis nachmittags blieben - da sie noch ein paar Tage Urlaub machen - und montags das Leergut zurückbrachten, klimperten die Flaschen am frühen Morgen und alle wurden wach. Gut gestärkt räumten dann alle ihre Lager und fuhren bei schönem Wetter in Richtung Heimat.

Rolf verriet mir, dass er sich in diesen Tagen wie im Sanatorium oder in der Reha gefühlt hätte, da er von allen Seiten bemuttert wurde. Also hat es ihm wohl sehr gut gefallen. (Anmerkung für die Frauen: wir dürfen ihn nicht zu viel bemuttern, nachher gewöhnt er sich noch dran *smile)

Ich kann auch nur sagen, dass es trotz des sehr durchwachsenen Wetters sehr schön und lustig in Bollbrügge war und wir viel erlebt haben.

Es grüßt euch eure Pressetante
Beate

Trike Treffen Bollbrügge

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