Triketreffen Moni & Achim 17.07.15 - 19.07.15

Bereits am Donnerstag war die Anreise zum 1. Trikertreffen bei Moni und Achim möglich. Bei der Ankunft wurde man herzlich mit einem „Bienenstich“ (sehr leckerer Likör) begrüßt. Am Donnerstagabend waren bereits 70 Einheiten auf dem Sportplatz in Rosenheim eingetroffen. Damit hatten Moni und Achim nicht gerechnet.

Vor Ort war alles bestens vorbereitet und organisiert. Es wurde ein 450 qm großes Partyzelt aufgestellt, ein Bierstand, eine Imbissbude, Sitzgelegenheiten unterm Pavillon, verschiedene Aussteller – u.a. auch Pumuckl – waren vor Ort , die sanitären Anlagen waren okay und es war sehr viel Platz für die Triker vorhanden. Auch wenn Moni das Treffen mit organisiert hatte, kam sie nicht drum herum, Patches aufzunähen, zumal Achim und Moni auch extra Patches für ihr Treffen rausgebracht hatten.

An Straßenkreuzungen wurden Hinweisschilder „Trike“ aufgestellt, die jedoch von wem auch immer entfernt wurden (was sehr schade war). Doch jeder, der zu diesem Trikertreffen wollte, ist auch angekommen.

Nachdem Hans, Angelika und Gisi eingetroffen waren, war es sehr schön mit anzusehen, wie mit zig Leuten das Zelt von Gisi aufgebaut wurde. Dann war die Stange zu lang, dann wieder zu kurz … immer wieder dasselbe beim Aufbauen *grins Aber sie bekamen das Zelt aufgebaut, so dass Gisi sehr gut darin schlafen konnte.

Der frühe Freitagmorgen begann mit Gewitter und Regen. Doch vormittags war alles vorbei und die Sonne kam raus. Hans hatte eine Rundfahrt für Gisi, Angelika und sich geplant (aber nicht nur zig Mal durch den Kreisverkehr). Nein, sie sind durch den schönen Westerwald gefahren und haben die herrliche Landschaft genossen. Wir sind mit Uwe, Lisa und Alfi nach Limburg gefahren – eine sehr schöne Stadt mit Fachwerkhäusern und kleinen Gassen. Am Freitag war es sehr heiß, so dass wir uns nachmittags im Schatten aufhielten. Im Laufe des Tages kamen immer mehr Ollis und auch andere bekannt Triker angereist. Wir waren mit 15 Einheiten der Ollis Triker und Freunde – eine sehr große Runde –, so dass es nicht einfach war, so viel Platz für alle freizuhalten.

Gisi äußerte, dass sie doch zukünftig wohl mehr auf Trikertreffen fahren möchte, da wir alle so viele Triker kannten. Uns Hans meinte, er sei an diesem Wochenende in Kur. Somit verbrachte er z.T. die Zeit vorm Qek mit Kirchkern-Weitspucken oder Fäden sortieren und aufwickeln, währenddessen wir Frauen unseren Sekt genossen.

Spät abends mussten dann Silvia, Daniel und Kirsten „abgeschleppt“ werden. Ihr kleiner Wohnwagen hatte einen Plattfuss – und das ca. 30 km vorm Ziel. Ruckzuck wurde für eine Abschleppmöglichkeit gesorgt. Jack – ein Freund von Dieter - fuhr mit dem Auto und dem Anhänger von Manni und Traudel zu ihnen, so dass sie eine Stunde später auf dem Platz ankamen. Am Festplatz war bereits sehr viel los.

Am Abend begrüßten Achim und Moni die Gäste im Zelt und freuten sich, dass so viele Triker angereist waren. Bei der Begrüßung hatte sich Trikerkönig Rudi vor Moni und Achim niedergekniet und sie gelobt, da sie so ein Treffen, zu den „nicht mehr so guten Zeiten“ (da immer weniger Teilnehmer zu Trikertreffen kommen), auf die Beine gestellt haben und dass man dann auch noch so viele alte und bekannte Gesichter hier in Rosenheim wiedertraf. Moni und Achim waren total gerührt über diese Worte und Geste. Dann stieg die Party – draußen vor dem Zelt und im Zelt; denn das Wetter war einfach genial. Rolf bekam an diesem Tag von allen nur Einläufe, da er dies oder jenes falsch gesagt oder gemacht hätte oder so …. Aber trotz alledem verbrachte er einen netten Abend mit Kümmerling und Co.

Samstagmorgen wurden nach dem Frühstück Trikes repariert bzw. „modernisiert“. Dieter baute LED-Blinker an Rolf’s und Klaus’s Trike an. Mittags um 12.30 Uhr war die Ausfahrt geplant. Kurz vorher bekam Achim von der Polizei einen Anruf, dass die Strecke wegen einer kurzfristig eingerichteten Baustelle umgelegt werden musste. Doch das tat der Ausfahrt keinen Abbruch. Die Ausfahrt war sehr gut geführt und es klappte sehr gut mit den Absperrungen. Streckenweise wurden wir auch von der Polizei begleitet. Mit 112 Trikes fuhren wir ca. eine Stunde bei herrlichem Sonnenschein durch den Westerwald, über die kurvenreichen Straßen weiter bis nach Nauroth, wo das 2. Westerwald Country Festival stattfand. Beim Eintreffen auf dem Platz standen Moni und ein Helfer parat und verteilten ein Fläschchen an jeden Triker zur Begrüßung. Im Zelt wurden wir von den Veranstaltern begrüßt und es wurde von der Sängerin „Big Sunny“ extra für uns Triker ein Lied gesungen. Verschiedene Line Dancer Gruppen tanzten – auch Achim versuchte sich dort einzureihen. Vor Ort waren etliche Stände mit Ledersachen, Souvenirs etc. aufgebaut. Wir blieben ca. eine Stunde vor Ort bevor es zurückging nach Rosenheim. Dort waren noch etliche Tagesgäste eingetroffen, um sich das Trikertreffen anzuschauen. Die Lessies waren so nett und überreichten Rolf einen „Kümmerling-Orden“. Den Nachmittag verbrachten wir in Grüppchen – wegen der Hitze und wenig Schatten – vor den einzelnen Qeks mit Kaffee, Kuchen, Bier und Sekt.

Als Achim am Samstagabend für seine Ansprache auf die Bühne gehen wollte, stürzte Moni hinter ihm her: denn er hatte seine Kutte vergessen! Das geht ja gar nicht – da hat er nochmal Glück gehabt ;-) Achim bedankte sich bei allen Triker, dass sie so zahlreich erschienen sind. Zudem dankte er dem Bürgermeister Bernd Mottenhaupt, der es ermöglicht hatte, dass auf dem Gelände des Sportplatzes das Treffen stattfinden konnte. Achim überreicht ihm ein Plakat als Erinnerung, welches von allen Trikern unterschrieben wurde. Der Bürgermeister verkündete, dass er bisher nur positive Resonanz im Dorf gehört hätte und dass alle sehr gut zufrieden waren. Nach dem offiziellen Teil fand noch eine kleine Tombola statt, wobei die Tochter von Achim als Glücksfee zur Verfügung stand. Es wurden verschiedene Preise, z. B. Gutscheine, Jacken etc. verlost. Im Anschluss daran wurden Kerzen angezündet und bei dem Lied von Unheilig „Geboren um zu leben“ an die Verstorbenen und Verunglückten gedacht. Das löste bei dem einen oder anderen Gänsehaut aus und im Zelt war es still. Danach war dann wieder Party mit DJ im und vorm Zelt angesagt.

Sonntagnacht hatte es leider heftig geregnet, doch vormittags besserte sich das Wetter, so dass die meisten trocken zu Hause angekommen waren.

Moni, Achim und ihre Helfer haben sich sehr viel Mühe gegeben und auch wirklich an alles gedacht. Ein großes Lob und dickes Danke-Schön für das sehr gelungene Trikertreffen. Es werden sicherlich viele wieder kommen, falls es ein zweites Treffen geben sollte.

Es grüßt eure Pressetante
Beate
Fotos: Beate

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