TT Alte Wilde 19.06. - 23.06.14

30 Jahre „Alte Wilde“ .
Bereits am Mittwochmittag waren Klaus und ich in Mendig am „alten Flughafen“ angekommen. Die „Alten Wilden“ waren dabei alles vorzubereiten. Es war total windig und stürmisch, so dass wir alles sehr gut sicherten und den Ausstellern Rocky und Pumuckl beim Zelte befestigen halfen. Abends grillten wir im kleinen Kreis.

Am Donnerstag hatte sich der Wind etwas gelegt und die Sonne kam immer mehr durch. Im Laufe des Tages reisten immer mehr Triker an. Mittags waren dann auch Uwe, Manuela und Rolf in Mendig angekommen und bauten ihren Qek und Klappi als „Windbrecher“ neben unserem WoMo auf. Martin und Andrea (von der Felsenmühle) hatten sich auch zu uns gestellt. Und auch als Nicht-Selbstverpfleger gesellte sich Drasdo zu uns Selbstversorgern, um sich mitversorgen zu lassen! Am Donnerstagabend war in der Halle ein gemütlicher Abend mit Hintergrundmusik von DJ Wolle angesagt. Bei dieser „Hintergrundmusik“ mussten wir uns anschreien, um uns unterhalten zu können. Wir hatten diese „Hintergrundmusik“ noch tagelang in den Ohren – und nachts vibrierte sogar das WoMo!! Wegen der Bässe!!!

Für Freitag hatte Road-Captain Klaus eine Tour für uns nach Koblenz zur Festung „Ehrenbreitstein“ geplant. Unterwegs fielen ein paar Tropfen Regen, doch davon ließen wir uns nicht beirren. Nach einem Rundgang durch die sehr sehenswerte Festung mit Blick auf das „Deutsche Eck“ führte uns Klaus die Mosel entlang durch die landschaftlich sehr schöne Gegend. Nach einer kleinen Kaffeepause (ohne Alkohol) ging es dann weiter zum Supermarkt, um für den geplanten Grillabend einzukaufen. Am Platz waren mittlerweile noch etliche Triker angereist. Auch Atze und Holzfäller Bernd von den Herkules Trikern waren angereist, was uns sehr freute.

In gemütlicher Runde saßen wir zunächst zusammen, Rolf übernahm den Job des Grillmasters. Danach ging es dann wieder in die Halle um Party zu machen. Die Musik von DJ Wolle war heute viel angenehmer als am Donnerstag. Als Überraschung kamen „Dudelsackspieler“ in die Halle, die super gute Lieder spielten, so dass man/frau wirklich Gänsehaut bekam. An Rudi und Jutta wurden von einigen Trikerclubs Präsente zum 30jährigen Bestehen übergeben. Und je später es wurde, je besser wurde die Musik, so dass wieder bis früh morgens gefeiert wurde.

Am Samstag war wieder schönes Wetter angesagt, so dass die Ausfahrt pünktlich um 11 Uhr mit 68 Trikes starten konnte. Die Ausfahrt – die eigentlich eine Demo gegen Ausländerfeindlichkeit war - wurde von zwei Polizeimotorrädern und zwei Polizeiautos begleitet. Es ging über eine sehr schöne kurvenreiche Straße durch verschiedene Orte bis nach Kobern-Gondorf. Nach einer kleinen Erfrischungspause setzte die Fahrt fort durch die herrliche Landschaft mit den Weinbergen an der Mosel entlang wieder zurück zum Platz. Die Ausfahrt war sehr schön und sehr gut von den „Alten Wilden“ organisiert.

Am Platz angekommen konnten wir uns mit einer deftigen Erbsensuppe stärken. Samstags kamen noch etliche Tagesgäste, die sich die verschiedenen Trikes, Qeks, Klappis etc. anschauten. Auf dem gegenüberliegenden Gelände fand ein „Tag der offenen Tür von Hyundai“ statt. Dort fuhren wir schnell mal hin und schauten uns einige verrückte geturnte Autos an. In der Halle ließen es sich die Männer nicht nehmen zu kickern (Warmmachen für das WM-Spiel am Abend). Auf dem Gelände konnte man auch „Trike“ fahren – zwar nicht so schöne wie unsere – aber immer hin. Rolf, Klaus und Uwe versuchten ihr Glück und fuhren einen Parcours mit den Segway, die auch ordentlich Speed hatten.

Da in der Halle der „Alten Wilden“ nur eine sehr kleine Leinwand aufgebaut war, richteten wir unser eigenes „Privates Public Viewing“ mit Martins Fernseher. Es war sehr gemütlich. Kurz vorm Beginn des WM-Spiels liefen die „Musikfreunde Nodefuddeler“ auf, die stimmungsvolle Musik machten. Nach dem Unentschieden des WM-Spiels „Deutschland gegen Ghana“ wurde noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Am Sonntagmorgen hieß es dann wieder abbauen und Abschied nehmen. Aber der Besuch bei den „Alten Wilden“ hat sich gelohnt. Es waren laut Aussage von Rudi insgesamt 152 Trikes eingeschrieben – hinzukommen noch etliche Gäste, die mit Motorrädern und Autos angereist waren. Es war für die „Alten Wilden“ ein gelungenes Wochenende. Vielleicht können wir ja in 5 Jahren wieder dort feiern?!?!?

Es grüßt eure Pressetante

Beate
Fotos: Beate

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