Mallorca-Tour vom 24.8.-7.9.2013

Hier kommt ein kleiner „Kurzbericht“ über unsere Mallorca-Tour. Wir haben euch ja während unseres Urlaubs schon per Facebook teilweise etwas neidisch gemacht.

Über ein Jahr hatten wir uns darauf gefreut und nun war es soweit: Wir starteten am Samstagmorgen mit 5 Trikes am Rasthof Lichtendorf über Luxemburg nach Frankreich. Nachdem wir die ersten rund 740 km problemlos geschafft hatten, machten wir die erste Übernachtung in der Nähe von Beaune in Frankreich. Am nächsten Tag ging es weiter nach Figuera – auch an diesem Tag hatten wir über 700 km gefahren. In Figuera verbrachten wir 2 Nächte und machten eine Ausfahrt an der Costa Brava entlang zum Küstenort El Port de la Selva über Roses nach Empurivabrava („Kleinvenedig“).

Dienstags fuhren wir über die Küstenstraße nach Sant Fileu die Serpentinen entlang über Tossa de Mar nach Malgrat de Mar und dann weiter nach Barcelona. Um 23 Uhr legte die Fähre nach Palma de Mallorca ab und wir kamen gehen 7.30 Uhr im Hafen an. Jetzt mussten wir noch ca. 60 km zu unserer Finca nach Porto Cristos fahren. Die Finca war ein Traum, so dass wir es dort sehr gut aushalten kannten. Nachdem wir in den letzten 4 Tagen über 1.700 km hinter uns gebracht hatten, verbrachten wir einen gemütlichen Tag an der Finca, die einen schwammen im Pool, andere tauchten nach Fläschen, andere verkleideten sich mit Mütze und Schwimmflügel, anderen schraubten am Trike und und und …. Langeweile gab es auf jeden Fall nicht.

Auf Mallorca machten wir dann verschiedene Touren, die unser „Road-Captain“ Klaus sehr gut ausgesucht und geführt hatte. Es ging in den Norden die Ostküste entlang zum Cap de Formentor über die Serpentinen. Oben angekommen hatte man einen herrlichen Ausblick vom Leuchtturm über die Buchten. Leider hatte Helmut Probleme mit seinem Trike, das Schaltgestänge war abgerissen. Heinz konnte es notdürftig reparieren und auf dem Rückweg hielten wir in Alcúdia bei einer Reparaturwerkstatt, wo das Schaltgestänge ohne großen Aufwand geschweißt wurde. Am Abend schraubte Heinz an seinem Trike herum und stellte fest, dass die Lichtmaschine mit neuen Kohlestäbchen bestückt werden musste. Doch dieses kleine Problem konnte mit Hilfe unser Vermieter auch schnell behoben werden.

Eine weitere Tour ging durch das Landesinnere nach Llucmajor, wo immer ein großer Markt stattfindet. Wir ließen es uns nicht nehmen, mit den Trikes am Ballermann vorbeizufahren und über die Schinkenstraße, wo sehr viel Schaulustige uns fotografierten.

Die Strecke an der Süd-West-Küste von Porto Cristo nach Portals Nous und Port d’Andratx weiter durch die Berge nach Port d’Sóller war auch sehr kurvenreich und sehenswürdig. Wir fuhren durch das Waldgebiet, wo es im Juli gebrannt hatte. Alle hatten die kilometerlangen Stellen mit den verbrannten Bäumen gesehen, außer Helmut und Gaby, die zwei hatten sich angeblich auf die kurvenreiche Straße konzentriert. Sehenswürdig sind auch die Drachenhöhlen „Coves del Drac“ in Porto Cristo, eine Tropfsteinhöhle.

In Paguera aßen wir an der Strandpromenade bei „RedRubberDuck“ – ein von dem deutschen Ehepaar Sasha und Marina Thielen neu eröffnetes Lokal. Dann ging es zum „König von Mallorca“: Jürgen Drews trat in seiner Kneipe in Santa Ponca auf. Nach seiner Ankunft vor der Kneipe sprach Klaus den „König von Mallorca“ an. Jürgen Drews erklärte sich spontan dazu bereit, nach seinem Auftritt mit uns eine Spritztour und ein kleines Fotochooting zu machen.

Die schönste Strecke, die wir gefahren waren, war die Nord-Westküste entlang – von Sóller über den Pass die Küste entlang nach Sa Calobra. Eine sehr kurvenreiche 12,5 km lange Straße mit traumhaften Aussichten – jedoch nur für erfahrene Auto- bzw. Trikerfahrer geeignet.

Die Touren auf Malle haben uns sehr gut gefallen, wir haben sehr viel erlebt. Die Rückfahrt ging dann über Malgrat nach Lyon, über Mühlhausen nach Heidelberg und schon waren wir nach 14 Tagen wieder zu Hause – leider waren die letzten 400 km ziemlich verregnet. Doch wir sind froh, dass alles so gut gelaufen ist, keine großen Probleme aufgetreten sind und wir viel Spaß im Urlaub hatten. Selbst Heinz‘ 34-PS-starkes Trike hat alle Touren sehr gut überstanden und bekommt den Titel „Gipfelstürmer“ verliehen.

Da wir alle am Samstag gut zu Hause angekommen waren, konnten wir sogar noch als Überraschungsgäste in Dissen erscheinen.

Einen ausführlichen Urlaubsbericht von Mallorca könnt ihr voraussichtlich in der nächsten oder übernächsten Ausgabe der Zeitschriften „Triker Szene“ und „Triker-Magazin“ lesen.

Es grüßt euch eure Pressetante
Beate
Fotos: Beate

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