Clubtour Sächsische Schweiz 22. - 26.06.2011

Clubtour in die „Sächsische Schweiz“ – Campingplatz in Gohrisch vom 22.-26. Juni 2011

Am Mittwoch, 22.6.2011, starteten wir in mehreren Gruppen mit unseren Trikes, Qeks und Klappis bzw. WoMos in Richtung Pirna zum diesjährigen Jahresausflug.

Otto und Diana waren bereits einen Tag zuvor mit dem WoMo angereist; Klaus und ich trafen Mittwochsmittags bei Sonnenschein mit dem WoMo auf dem Campingplatz „Sächsische Schweiz“ in Gohrisch ein. Die ersten beiden Gruppen liefen auch schon gegen 15 Uhr mit Ehrenmitglied Michael auf dem Campingplatz ein. Leider hatte die dritte Truppe eine Panne: Alfi‘s Trike wollte nicht mehr so richtig. Andreas und Gunni fuhren mit ihrem WoMo nebst Anhänger mit Trike los und holten die liegengebliebene Truppe ab. Diese trudelten dann (leider) erst spät abends bei heftigen Regengüssen und Gewittern bei uns auf dem Platz ein (sie sahen teilweise aus, als ob sie durch die Waschstraße gefahren waren). Nachdem die letzten auch ihr Nachtlager mehr oder weniger feucht aufgebaut hatten, wurde beim Grillen in gemütlicher lustiger Runde das ein oder andere Gläschen Bier und Kurzen verzehrt und auch Küsschen verteilt.
An diesem ersten Abend machten wir um kurz nach 22 Uhr Bekanntschaft mit dem Platzwart, der uns auf die Nachtruhe hinwies. Somit hieß es dann immer ab 22 Uhr: Psssssst - Quiet Please (Bitte Ruhe!).

Donnerstagmorgen standen einige schon sehr früh auf und bereiteten das Frühstück vor; andere hatten bereits ihre Wäsche zum Trocken aufgehängt, wieder andere - z.B. Rene - hatte mittlerweile sein „Wasserbett“ zum Trocknen hingestellt (oder lag es doch an seiner Inkontinenz?).
Wir wurden nach einem leckeren Frühstück mit einem Transfer nach Königstein zur Dampfschifffahrt gebracht. Von dort aus schipperten wir einige Stündchen bis nach Dresden. Dort angekommen gab es eine Stadtrundfahrt, die länger dauerte als geplant, so dass Klaus und ich einige Zeit am Dresdner Bahnhof warten durften, da wir uns abgeseilt hatten. Jedoch kamen wir alle pünktlich (trotz „Schwarzfahren“ von zwei Personen, da Rolf die Anzahl der Mitreisenden nicht so genau wusste) zum Spanferkel essen und Fassbier trinken zum Campingplatz zurück. Michael’s Familie kam uns besuchen. Auch an diesem Abend waren wir froh, ein Dach über den Kopf zu haben, denn es gewitterte wieder heftig.
Es gab auch noch zu späterer Stund‘ eine Überraschung – es wurden 3 Mitglieder „geehrt“: Rosi und Gisela wurden in den Club „Ahl Tant“ aufgenommen, Hans in den „Club der alten Säcke“, da alle ihren 60. Geburtstag vollbracht hatten. Somit hatten wir wieder mal einen Grund zum Feiern und Fröhlich sein.

Nach einem ausgedehnten Frühstück ging es um 10.30 Uhr am Freitagmorgen mit den Trikes los in Richtung Tschechien. Michael hatte die Strecke ausgekundschaftet und führte uns mit kleinen Umwegen durch die herrliche Landschaft – zum Schluss mit Hilfe eines Mitglieds vom Motorradclub - zur Motorradhöhle nach Svitava, wo wir uns mit heißem Kaffee und leckerer Gulaschsuppe stärkten. „Höhlenforscher“ Tünner versuchte durch die Höhle zu fahren, jedoch versperrten einige Motorräder den Weg.
Auf der Rückfahrt von Tschechien zurück zum Campingplatz, hielten uns neugierige Polizisten an, die Rolf kontrollierten und uns aber sofort weiterfahren ließen. Nachdem wir uns mit günstig erworbenen Zigaretten, Kaffee und Alkohol in Hrensko eingedeckt hatten, verbrachten wir den Abend bei einem gemütlichen Essen in der Gaststätte am Campingplatz mit anschließendem Lagerfeuer und Ausklang unterm Clubzelt mit Tanz.

Samstagmorgen starteten wir zeitig nach dem Frühstück mit den Trikes in die Sächsische Schweiz. Michael hatte wieder eine sehr schöne Route ausgearbeitet – diesmal fand er den Weg ganz allein (smile): Es ging nach einem Zwischenstopp zum Mittagessen zur Bastei, dann nach Pirna ins DDR-Museum und zum Abschluss nach Bielatal zum Feuerwehrfest, wo Rolf mit der Nachbarin von Michael eine kleine Ausfahrt machte.
Den letzten Abend verbrachten wir bei trockenem Wetter auf dem Campingplatz in gemütlicher Runde, wobei die „Reste“ verzehrt werden mussten.

Der Sonntagmorgen fing nicht so gut an, da es regnete und wir unsere Domizile sehr feucht abbauen mussten. In kleineren Gruppen fuhren wir gegen 10 Uhr dann wieder Richtung Heimat – doch der Wettergott meinte es gut mit uns: die Sonne kam raus und der Regen hielt sich in Grenzen. Zum Teil begegnete man sich auf der Autobahn bzw. auf Raststätten wieder.

Es bleiben uns sehr schöne Erinnerungen an die Tage in Gohrisch und Umgebung. In diesen Tagen gab es neben den Trikeausfahrten und den Sightseeings viel Abwechslung:
egal ob man gemütlich zusammengesessen, sich im Liegestuhl ausgeruht oder Kasperletheater gespielt hatte, einige putzten ihr Trike, andere versuchten Alfi‘s Trike zu reparieren, andere surften am Laptop, andere machten eine kurze „Drei-Generationen-Ausfahrt“ mit dem Trike - alle waren gut zufrieden und hatten Spaß - Langeweile gab es nicht.
Trotz der Panne von Alfi’s Trike zu Beginn der Tour und die kleine Panne zum Ende der Fahrt mit Michaels BMW, der nicht ansprang (trotz anschieben), war es eine sehr schöne Club-Tour, die Rolf sehr gut organisiert hatte.
Ein großer Dank von Klaus und mir an alle Olli’s Triker, dass wir an eure Jahrestour 2011 teilnehmen durften.

Es grüßt herzlichst eure „Pressetante“ Beate
(es existieren rund 1000 Fotos, die jedoch nicht alle hier veröffentlicht werden können – bei Bedarf bitte melden, dann brenn ich eine CD)

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